Wichtig sowohl für Reiter als auch für Pferde ist die Dressur.

Aber warum soll man eigentlich Dressurreiten?

 

Wenn man an Dressurreiten denkt, hat man allgemein ein Bild vom Reiter mit weißen Handschuhen, Frack und Zylinder auf einem auf gezäumten Pferd mit weißer Satteldecke im starken Trab vor Augen.

Aber ist das alles, was Dressur ausmacht und warum sollte jemand der nicht in der Sparte Dressur auf Turnieren starten möchte sein Pferd dressurmäßig ausbilden?

 

Dressur heißt übersetzt Training. Aber warum und wofür soll ich mein Pferd eigentlich trainieren?

Das Pferd hat eine dem Menschen sehr ähnlich aufgebaute Wirbelsäule, die eigentlich nicht dafür gedacht ist Lasten zu tragen. Auf dieses eher zerbrechliche Gerüst aus Wirbelknochen und Bandscheiben setzt sich nun der Reiter. Ein untrainiertes Pferd würde auf die Dauer diesem Gewicht auf seinem Rücken nachgeben, was gesundheitliche Schäden mit sich bringen könnte. Daher sollte der Reiter sein Pferd entsprechend trainieren und gymnastizieren, um das Tragen des Reiters in gutem gesundheitlichen Zustand zu ermöglichen. Dies wird ermöglicht, indem er den Rücken des Pferdes zumindest gerade hält und nicht zum Hohlkreuz werden lässt.

 

Nun kommt die Frage: Wie geht das?

In diesem Zusammenhang hört man im großen und ganzen immer wieder zwei Begriffe:

  • vorwärts-abwärts-reiten und
  • das Pferd soll unter den Schwerpunkt treten oder auch das Pferd soll mit der Hinterhand Last aufnehmen

 

Diese Fragen und die Frage, wie man dieses umsetzt, sollen den Reitschülern in den Reitstunden beantwortet werden.